Alpen: Frühwarnsystem für Folgen des Klimawandels

Vom 10. bis 12. April hat in Chania auf Kreta (Griechenland) die Abschlusskonferenz des von der EU geförderten Projekts GLORIA-Europe (Global Observation Research Initiative in Alpine Environments) stattgefunden. Gegen Ende der 31-monatigen Projektlaufzeit haben Forscher aus 18 europäischen Gebirgsregionen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zu Biodiversität und Bodentemperaturen entlang von Höhengradienten im Hochgebirge präsentiert. Die CIPRA ist Partnerin in diesem Projekt.

Eine Synthese dieser Ergebnisse von insgesamt 72 Versuchsflächen wird in den nächsten Monaten publiziert. Das GLORIA-Netzwerk wird ein Frühwarnsystem für die durch die Klimaerwärmung bedrohte Biodiversität in Hochgebirgsökosystemen sein. Es soll eine umfassende vergleichende Datenbasis erstellt werden, um langfristige Veränderungen der Biodiversität festzustellen, und um Szenarios zu entwerfen, in welche Richtung diese Veränderungen gehen könnten.

Infos: http://www.gloria.ac.at/res/gloria_europe/final_meeting/ko_submain.cfm (en)